Ausschreibung – Texte für MiniLit gesucht

Seit 2014 gibt das Bremer Literaturkontor die MiniLit-Hefte raus, in denen wir Texte von jüngeren Bremer Autor*innen (U 40) veröffentlichen. Mittlerweile sind 13 Hefte (und ein MiniLit-Spezial) erschienen – zuletzt Ende 2020 mit Texten von Daniel Schmidt und Florian Reinartz.
In diesem Jahr wollen wir noch ein weiteres Heft herausgeben. Dafür suchen wir zwei Texte von Autor*innen, die noch keine Erzählungen in der Reihe veröffentlicht haben (Autor*innen, die bereits ausschließlich kürzere Texte in einem der drei Werkstatthefte veröffentlicht haben, dürfen uns natürlich gerne trotzdem einen passenden Text schicken).
Die Texte sollten in sich abgeschlossen (also keine Romanauszüge) und bisher unveröffentlicht sein und etwa eine Länge von 10.000 bis maximal 18.000 Zeichen haben. Außerdem sollten sie im Idealfall bereits gründlich durchgearbeitet sein – auch wenn wir nach der Auswahl immer noch gemeinsam im Rahmen eines intensiven Lektorats an den Texten arbeiten.

Texte bitte per Mail an: jens.laloire@literaturkontor-bremen.de

Weitere Infos zum MiniLit-Projekt gibt es hier

Ein Projekt des Bremer Literaturkontors
Villa Ichon // Goetheplatz 4 // 28201 Bremen
0421 327943
info@literaturkontor-bremen.de
www.literaturkontor-bremen.de

Ansprechpartner
Jens Laloire
jens.laloire@literaturkontor-bremen.de

eine Hand hält ein MiniLit-Heft
© Rike Oehlerking

Exposés schreiben

Ein Workshop des Bremer Literaturkontors mit der Dramaturgin und Autorin Regina Weber

Wie schreibe ich ein Exposé für einen fiktionalen Stoff, um mich für ein Stipendium zu bewerben oder mich bei einem Verlag oder einer Agentur vorzustellen?

Mit diesem Workshop möchte das Bremer Literaturkontor fünf Bremer Autor*innen die Möglichkeit geben, mit gezielter dramaturgischer Unterstützung und im gegenseitigen Austausch ein aussagekräftiges Exposé für ein Romanprojekt zu entwickeln.

Einen Tag lang besprechen wir in einer kleinen Gruppe die Stoffe. Die Teilnehmer*innen bringen ihr bisher erarbeitetes Exposé (1 - 3 Seiten) mit und stellen ihren Stoff vor. Gemeinsam besprechen wir den Stand der Dinge, Stärken und Schwächen, und entwickeln und diskutieren Vorschläge zur Überarbeitung der Exposés. Nicht nur die leitende Dramaturgin, sondern auch die anderen Teilnehmer*innen bringen ihre Fragen und Ideen ein, um die Exposés weiterzuentwickeln.

Bis zum zweiten Termin werden alle Exposés überarbeitet und ein zweites Mal diskutiert. Ziel des Workshops ist ein aussagekräftiges Exposé, mit dem sich die Autor*innen für ein Stipendium bewerben (z.B. für das jährliche Bremer Autor* innen Stipendium) oder das sie bei einem Verlag oder einer Agentur einreichen können.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 31.3.2022. Bis dahin müssen die Exposés vorliegen.
Eine Woche vor dem ersten Workshop-Termin werden alle Bewerber*innen benachrichtigt und den ausgewählten Teilnehmer*innen werden die Exposés der vier anderen zugeschickt – mit der Bitte, sie bis zum Workshop gründlich zu lesen.

Termine:               Samstag, den 30. April und 11. Juni 2022 jeweils von 10 bis 17 Uhr

Ort:                           Bremer Literaturkontor, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen.

Wir planen den Workshop als Präsenzveranstaltung, je nach Umständen müssen wir gegebenenfalls auf ein Onlineformat ausweichen.

Der Workshop wird organisiert durch das Bremer Literaturkontor und ist für Mitglieder des Vereins kostenlos. Andere Bremer*innen zahlen einen Unkostenbeitrag von 25,- Euro für beide Termine.

Bewerbungen mit den vollständigen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse) und dem Exposé (als PDF) bitte per E-Mail an folgende Adresse schicken: exposee.workshop@literaturkontor-bremen.de

Kontakt: Bremer Literaturkontor / Jens Laloire, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen,
Tel.: 0421 327943, E-Mail: info@literaturkontor-bremen.de, www.literaturkontor-bremen.de

Porträt von Regina Weber
© privat

Regina Weber arbeitet nach ihrer Zeit als Redakteurin (ARD, ZDF) seit vielen Jahren als freiberufliche Film- und Fernsehdramaturgin in Bremen und hat zahlreiche Serien, TV-Spielfilme und Kinostoffe lektoriert und dramaturgisch begleitet. Im WS 2012/13 bis SS 13 war Regina Weber Dozentin an der Bremer Universität für Kreatives Drehbuchschreiben und leitet seitdem verschiedene Workshops zur Stoffentwicklung für das Bremer Filmbüro und das Bremer Literaturkontor (Drehbuchwerkstatt 2015). Sie ist Mitglied im Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V., VeDRA (www.dramaturgenverband.org/profil/regina-weber und www.skriptreif.de)


Raus aus der Schublade, rein in die Zeitung!

Das Z-Magazin des Kulturzentrums Schlachthof wird sich in seiner nächsten, Ende Februar erscheinenden Ausgabe mit junger Literatur aus Bremen beschäftigen. Dafür suchen wir Texte von Menschen, die jünger als 30 sind. 

Inhaltliche Einschränkungen gibt es nicht, aber die Texte sollten nicht länger als maximal 4.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein. 

Wenn ihr Lust habt, für die Z einen Text zu schreiben oder etwas in der Schublade habt, was passen könnte, schickt eure Geschichten oder Gedichte gerne bis zum 31. Januar an Gudrun Goldmann (g.goldmann@schlachthof-bremen.de). 

Wir werden alles lesen, mehrmals, und dann auswählen. 

Die Redaktion vom Z-Magazin


Literaturwettbewerb "Die Kunst der Einfachheit"

https://www.leichte-sprache.berlin/leichte-sprache/einfach-lesen

Zielgruppe: AutorInnen

Einsendeschluss/Bewerbungsfrist: 23.01.2022

Veranstalter/Veranstalterin: Lebenshilfe Berlin

Preisgeld (Gesamtsumme in EUR): 1 200.00 EUR

Preisaufteilung
1. Preis: 500 €
2. Preis: 300 €
3. Preis: 200 €
Publikumspreis: 200 €

Text/Werk: unveröffentlicht

Vergabe an: Alle

Genre/Kategorie: Belletristik, Comic, Manga, Lyrik

Thema: Die vier Jahreszeiten

Beschreibung

Der Literaturwettbewerb für Literatur in Einfacher Sprache 2022
Das Thema ist: Die vier Jahreszeiten. Das können Geschichten über Weihnachten, Ostern, den Sommer den Winter oder das ganze Jahr sein.

Schreiben Sie eine Geschichte, ein Gedicht oder zeichnen Sie einen Comic
in Einfacher Sprache.

Ihr Text darf höchstens 15.000 Zeichen mit Leerzeichen haben.
Ihr Comic darf höchstens 7 Seiten haben.

Das ist für die Einfache Sprache besonders wichtig:

  • Kurze, einfache Sätze
  • keine schwierigen Wörter
  • viele Verben
  • keine Sprachbilder oder diese erläutern

Bewerbung

Dieses Jahr findet der Wettbewerb Die Kunst der Einfachheit zum 8. Mal statt.
Schicken Sie bitte Ihren Text als Text-Datei, nur bei Comics als PDF an: leichte.sprache@lebenshilfe-berlin.de

Besonderer Hinweis: Die besten Texte werden in einer Anthologie und zudem auf unserem Blog: www.lebenshilfe-berlin.de/leichte-sprache veröffentlicht.

Kontaktmöglichkeit

leichte.sprache@lebenshilfe-berlin.de

Lebenshilfe gGmbh
Leichte Sprache
Heinrich-Heine-Straße 15
10179 Berlin

Verleihung: 27. August 2022 in Berlin

Juroren: Übersetzerinnen für Einfache Sprache, Verlegerin, Mitarbeiterin eines Literaturportals, Leser und Leserinnen von Einfacher Sprache, LEA Leseklubmitglieder


Tapetenwechsel -
Ein deutsch-tschechischer Literaturaustausch

Das Förderprogramm „Tapetenwechsel – Ein deutsch-tschechischer Literaturaustausch“ ist
eine Form der Schriftsteller*innen-Förderung, die es Autor*innen aus Deutschland
ermöglicht, sich während eines Aufenthalts in Tschechien ganz ihren künstlerischen
Tätigkeiten zu widmen. Reziprok kommt ein*e tschechische*r Autor*in nach Deutschland.

Realisiert wird das Programm vom virtuellen Literaturhaus Bremen, globale e.V., den
Künstlerhäusern Worpswede, dem Tschechischen Literaturzentrum (Sektion der Mährischen
Landesbibliothek) und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Für das Jahr 2022 wird ein vierwöchiges Aufenthaltsstipendium vom 1. – 30. Juni in Prag
vergeben. Es wird gewünscht, dass die Stipendiatinnen und Stipendiaten vor Ort präsent
sind. Lesungsmöglichkeiten sind vorgesehen. Für die Aufenthaltsdauer wird einer
Schriftstellerin oder einem Schriftsteller eine Wohnung in der tschechischen Hauptstadt
mietfrei zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird eine Zahlung in Höhe von 1.000.- € pro
Stipendium gewährt sowie ein Fahrtkostenzuschuss.

Bewerben können sich Autor*innen aus Deutschland, die bereits auf Veröffentlichungen
verweisen können. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2022. Einzureichen sind eine
kurze Vita mit Bibliographie und ein halbseitiges Motivationsschreiben. Die Unterlagen sind
ausschließlich per E-Mail an die Geschäftsführung des Literaturhauses Bremen zu senden:
heike.mueller@literaturhaus-bremen.de.

Über die Vergabe der Aufenthaltsstipendien aus dem Programm Tapetenwechsel
entscheidet eine unabhängige Jury in einem Auswahlverfahren. Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen. Der*die Stipendiat*in 2022 wird Mitte Februar bekannt gegeben.

Mehr zur Förderung:
https://www.literaturhaus-bremen.de/projekte/tapetenwechsel

Kontakt: Literaturhaus Bremen [virt.] e.V., Ostertorsteinweg 53, D-28203 Bremen,
fon *49 421 458 5 3939, www.literaturhaus-bremen.de



Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2022

Die Auszeichnung "Rolf-Bossert-Gedächtnispreis" wird 2022 erneut in Form eines Wettbewerbs erneut für die Literatursparte Lyrik vergeben.

Bewerber um den Preis können bis zum 17. Februar 2022 (dem 36. Todestag des Namensgebers) maximal sieben selbst verfasste Gedichte einreichen. Erwartet werden nur Gedichte mit hohem künstlerischem Anspruch, wobei die Zuordnung zur Gattung Lyrik deutlich erkennbar sein muss.

Eine fünfköpfige Jury bestimmt aus allen Einsendungen den mit 2000 Euro dotierten Preis, gestiftet vom Förder- und Freundeskreis des Dichters Rolf Bossert.

Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Bewertung erfolgt anonymisiert (unbedingt erforderlich!) wie folgt: Die Bewerbungstexte sind – unter Angabe von zwei Großbuchstaben gefolgt von einer vierstelligen Kennziffer vor jedem Gedichte-Titel – zu richten an: contact@erwinjoseftigla.ro oder erwinjoseftigla@yahoo.com 
Unter demselben Code soll auch eine Kurz-Vita mit den Kontaktdaten eingereicht werden.

Die Vergabe erfolgt – unter Vorbehalt – im Rahmen der XXXII. Auflage der Deutschen Literaturtage (18.-21. August 2022) in Reschitza/Rumänien, der Geburtsstadt von Rolf Bossert.

Der Preis wird gefördert von den Kulturwerken der Siebenbürger Sachsen, der Banater Schwaben sowie dem Institut für donauschwäbische Geschichte. (hs)

Bewerbung
Lyrikerinnen und Lyriker mit mindestens einer Buchveröffentlichungen, bitte keine Amateurdichterinnen und -dichter!

Gestiftet von/Sponsoren
Freundeskreis des Dichters Rolf Bossert, gefördert von den Kulturwerken der Siebenbürger Sachsen, der Banater Schwaben sowie dem Institut für donauschwäbische Geschichte. (sam)

Weitere Infos

 


ArtNature/NatureArt

https://www.crespo-foundation.de/bereich-kunst/artnature-natureart

Art der Förderung: Aufenthaltsstipendium

Einsendeschluss/Bewerbungsfrist: 30.01.2022

Preisgeld (Gesamtsumme in EUR): 2 500.00 EUR

Preisaufteilung
Die Crespo Foundation zahlt ein monatliches Honoar von 2.500€ pro Person. Zusätzlich werden die Reisekosten für die An- undAbreise nach Glenkeen Garden einmalig übernommen. 

Sontige Leistungen der Crespo Foundation

  • Vor Ort wird freie Logis (Zimmer und Bad) in einem der beiden Gästehäuser sowie ein Arbeitsraum zur Verfügung gestellt. Die Küchen in den Gästehäusern werden gemeinschaftlich von den Teilnehmer:innen des Programms genutzt.

  • Es ist ausdrücklich angestrebt, die Arbeiten, die während der Residency begonnen und/oder fertiggestellt wurden, von/mit der Crespo Foundation in Frankfurt am Main und international auszustellen, aufzuführen oder zu publizieren.

  • Eine Mitarbeiterin der Crespo Foundation steht als Koordinatorin und Ansprechpartnerin vor Ort zur Verfügung.

  • Die Crespo Foundation stellt ein Auto zur Verfügung, das gemeinschaftlich genutzt wird sowie drei Fahrräder.

  • Es besteht die Möglichkeit, auf die Kontakte der Crespo Foundation zu Künstler:innen und Wissenschaftler:innen sowie zu Kunstinstitutionen und Forschungseinrichtungen zurückzugreifen und diese während des Arbeitsprozesses zu involvieren. Gegebenenfalls kann auch eine Zusammenarbeit vor Ort anvisiert werden.

  • Die Crespo Foundation plant außerdem in Abhängigkeit von den Interessen und Themenschwerpunkten der Künstler:innen ein Rahmenprogramm zu organisieren, in dem Wissenschaftler:innen und Kulturschaffende eingeladen werden, vor Ort oder virtuell inhaltliche Impulse zu geben und für gegenseitigen Austausch zur Verfügung zu stehen.

  • Die Stiftung organisiert ein bis zwei Mal pro Woche gemeinsame Abendessen für die Resident:innen, die dem Austausch untereinander und ggf. mit Gästen dienen.

 

Vergabe an: über 18 Jahre

Genre/Kategorie: Erzählung, Hörbeitrag, Hörspiel, Illustration, Lyrik, Novelle, Prosa, Kurzprosa, Roman, Sachbuch, Sonstiges, Texte (allgemein), Theaterstück

Thema: Artist-in-Residence-Programm

Teilnahmebeschränkungen

  • Der Aufenthalt in Glenkeen Garden im Rahmen des Residency-Programms dient der Arbeit an einem künstlerischen Projekt zum Thema Natur.

  • Das Programm richtet sich an bildende Künstler:innen (Malerei, Zeichnung, Installation, Video, Fotografie), Komponist:innen/Sound-Künstler:innen und Schriftsteller:innen. Inter- und transdisziplinäre Arbeit ist ausdrücklich erwünscht.

  • Bewerbungen sind ausschließlich als Gruppe von mindestens zwei, höchstens fünf Personen möglich.

  • Die Ausschreibung richtet sich an Künstler:innen aus Europa und Russland.

  • Aufenthalte werden nur an Personen vergeben, die zwischen 30 und 45 Jahre sind.

  • An Hochschulen eingeschriebene Studierende können nicht in die Auswahl einbezogen werden.

  • Bewerben können sich Künstler:innengruppen, die bereits in nennenswerter Weise mit Werken oder Publikationen an die Öffentlichkeit getreten sind.

  • Der Residenzaufenthalt soll für eine künstlerische Produktion genutzt werden und in einem Kunstwerk oder einem ausgearbeiteten künstlerischen Konzept münden, das der Stiftung für Ausstellungen, Aufführungen oder Publikationen zur Verfügung gestellt wird.

  • Die Dauer des Aufenthalts beträgt mindestens zwei und maximal drei Monate.

  • Der Aufenthalt ist an eine der zwei Residency-Phasen (August bis Oktober 2022 und März bis Mai 2023) gebunden.

  • Die abgeschiedene Lage von Glenkeen Garden macht die Nutzung eines Autos erforderlich. Dafür bedarf es eines internationalen Führerscheins mit entsprechender Fahrpraxis sowie der grundsätzlichen Bereitschaft, Auto zu fahren (Linksverkehr).

  • Die Anwesenheit der Künstler:innen in Glenkeen Garden und Umgebung während des Residenz-Zeitraums wird vorausgesetzt. Der Aufenthalt für Familie und Angehörige ist aufgrund der räumlichen Verhältnisse leider nicht möglich.

  • Für die Kommunikation sind gute englische Sprachkenntnisse notwendig.

Beschreibung

ArtNature/NatureArt Residencies

Die Crespo Foundation hat ein neues Projekt initiiert: Das Artist-in-Residence-Programm "ArtNature/NatureArt Residencies" in Glenkeen Garden an der Südküste Irlands in West Cork.

Ziel des Programms ist es, junge Künstlergruppen aus Europa und Russland in ihrer Entwicklung zu fördern und ihre Arbeiten international sichtbar zu machen. Aus dem Ort der Residency, dem Landschaftspark Glenkeen Garden, leitet sich der thematische Schwerpunkt Kunst und Natur ab. Um dieses Thema möglichst komplex und tiefgreifend zu bearbeiten, bietet die Crespo Foundation mit ihren Partnerinstitutionen ein Netzwerk aus Geistes- und Naturwissenschaftler:innen für einen inter- und transdisziplinären Austausch. Die ArtNature/NatureArt Residencies möchten Raum, Zeit und Inspiration geben für die intensive Zusammenarbeit im Team, aus der innovative Werke entstehen. Diese Werke sollen in Frankfurt am Main und in weiteren europäischen Städten sowie im virtuellen Raum einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Kunstkollektive unterschiedlicher Disziplinen sind eingeladen, sich für einen zwei- bis dreimonatigen Arbeitsaufenthalt in Glenkeen Garden zu bewerben.

Die Crespo Foundation

Die Crespo Foundation hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und wurde von der Fotografin, Psychologin und Philanthropin Ulrike Crespo (1950-2019) gegründet. Die gemeinnützige Stiftung unterstützt Künstler:innen sowie Kunstinstitutionen und realisiert operative Projekte in den Bereichen Kunst, Bildung und Soziales. Entsprechend Ulrike Crespos Wunsch gehört nun auch Glenkeen Garden in Irland zur Crespo Foundation und wird ein Ort für Künstler:innen und ihre Reflexion über Natur und den Zustand des Planeten.

ArtNature/NatureArt

Wir befinden uns in einer Phase, in der das Verhältnis des Menschen zur Natur neu erfahren und definiert wird. Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema kommt der Kunst, wie auch der Wissenschaft, die Rolle zu, neue Wege zu beschreiten, neue Ideen zu erzeugen, neue Sichtweisen aufzeigen. Bilder und Töne, Installationen und Environments können innovative Perspektiven auf und in die Natur eröffnen. Glenkeen Garden soll eine Plattform werden, auf der Künstler:innen im Dialog mit Wissenschaftler:innen Projekte unter dem Überthema „ArtNature/NatureArt“ entwickeln.

Gärten wurden in der Geschichte in vielen Kulturen und Religionen als Symbole paradiesischer Harmonie interpretiert. Klostergärten und barocke Gärten, aber auch Zen-Gärten wurden oft als eine geometrisch geordnete, geschlossene Welt angelegt. Seit der Aufklärung wird der Paradiesgarten jedoch immer mehr einer Urlandschaft gleichgesetzt, einer Welt noch vor der Zivilisation. Heute ist der Garten auch ein Labor, in dem die Menschen die vielfältigen Netzwerke des Lebens und die Zusammenhänge des „symbiotischen Planeten“ (Lynn Margulis) beobachten können.

Glenkeen Garden ist dabei selbst bereits ein Ort, an dem Kunst und Natur nebeneinander und miteinander bestehen. Die Hälfte des Gartens ist gestaltet und die andere Hälfte naturbelassen (eines der ersten Wild Gardening Projekte). Er bot unzählige Motive für die Fotoarbeiten der Künstlerin Ulrike Crespo. Das Residency-Programm führt diese Auseinandersetzung weiter und ermöglicht einer neuen Generation von Künstler:innen, den Garten aus verschiedenen Blickwinkeln zu erforschen und wahrzunehmen. Mit ihren Werken entsteht ein künstlerisches Kaleidoskop, in dem sich Glenkeen Garden als Modell der Beziehung von Mensch, Kunst und Natur widerspiegelt.

Über Glenkeen Garden

Glenkeen Garden ist ein 30 ha großes Areal an der Roaringwater Bay in West Cork, an der Südküste Irlands. Das Grundstück wurde über mehr als 20 Jahre hinweg von Stiftungsgründerin Ulrike Crespo und ihrem Lebensgefährten Michael Satke zu einem aufregenden Gartenpark gestaltet. Der Golfstrom, viele Sonnenstunden und mildes Klima lassen dort eine ungewöhnliche Vielzahl von Pflanzen gedeihen. Zu Glenkeen Garden gehört ein Küstenabschnitt, der teils flach ins Wasser der Roaringwater Bay führt, teils steiler abfällt und von verschiedenen Wasserpflanzen bewachsen ist. Garten und Ufer bieten einer großen Zahl an Tieren Heimat; nicht nur Vögeln, Füchsen, Ottern sondern z.B. auch einer Robbenkolonie. Das Gelände wird ganzjährig von einem Team von Gärtner:innen gepflegt und bewirtschaftet.

Künstler:innen wie Peter Kogler, Gunter Damisch, Arie van Selm, David Nash, Gregor Eichinger, Laura Ford und Ulrich Rückriem wurden von Ulrike Crespo und Michael Satke eingeladen, mit ihren Skulpturen die Strukturen des Gartens weiter herauszuarbeiten. Die zentrale Gräserwiese wurde von Piet Oudolf gestaltet, der auch die High Line in New York entwarf. Auch für das eigene künstlerische Schaffen der Fotografin und Stiftungsgründerin Ulrike Crespo war Glenkeen Garden wichtiger Inspirations- und Arbeitsort. Viele ihrer Foto-Experimente und -Zyklen sind dort entstanden.

Unweit von Glenkeen Garden befindet sich ein komplett naturbelassenes Areal, die sogenannten „rough lands“, ebenfalls im Besitz der Crespo Foundation. Das Gebiet wurde nie bewirtschaftet oder bebaut. Die Stifterin Ulrike Crespo hat es erworben, damit es in seiner Naturbelassenheit bestehen bleiben kann.

Wissenschaftliche Partner

Um die künstlerischen Vorhaben durch wissenschaftliche Expertise zu unterstützen und interdisziplinären Austausch anzuregen, wird das Residenzprogramm von zwei Partnerinstitutionen begleitet: der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main und dem University College Cork mit dem damit verbundenen Environmental Research Institute (ERI).

Die vor über 200 Jahren gegründete Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung Frankfurt am Main ist eine der wichtigsten Forschungsinstitutionen zu den Themen biologische Vielfalt, Evolution und Klimawandel. Sie ist Träger von sieben Senckenberg Forschungsinstituten sowie drei Naturkundemuseen, darunter unter anderem das Senckenberg Biodiversität und Klima 

Forschungszentrum in Frankfurt am Main, das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment in Tübingen, das Senckenberg Deutsche Entomologische Institut in Müncheberg sowie das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt.

Das University College Cork bietet Studiengänge in einer Vielzahl von geistes- und naturwissenschaftlichen Disziplinen an, darunter die School of Biological Earth and Environmental Sciences (BEES). Laut Times Higher Education Impact Ranking steht die UCC auf Platz 8 der nachhaltigsten Universitäten der Welt und leistet einen Beitrag zu den Sustainable Development Goals. Die UCC beherbergt das Environmental Research Institute (ERI). Das ERI umfasst mehr als 400 Forscher aus 25 Abteilungen und sechs Umweltforschungszentren und arbeitet mit einem interdisziplinären Ansatz an den globalen Herausforderungen der Nachhaltigkeit. Ziel ist es, neues Forschungswissen für das Verständnis und den Schutz der Umwelt zu generieren sowie Technologien und politisches Wissen zu entwickeln, um den Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu erleichtern. Die entscheidende Rolle, die die Geisteswissenschaften und die Künste bei diesem Übergang spielen können, wurde bisher unterschätzt. Aus diesem Grund legt das ERI großen Wert auf die Zusammenarbeit mit der Crespo Foundation, die es ermöglicht, neue Wege zu erkunden, um uns einen nachhaltigeren Planeten vorzustellen.

Bewerbung

Bitte senden Sie folgende Unterlagen bis zum 30. Januar 2022 an residency@crespo-foundation.de

  • künstlerischer CV

  • Ausstellungs-/Publikations-/Aufführungsliste

  • Vorstellung drei ausgewählter Werke (jeweils max. 1 DIN A4-Seite)

  • Motivationsschreiben für den Aufenthalt in Glenkeen Garden: Welche Fragestellungen/Interessen bringen Sie mit? Warum möchten Sie diese in Glenkeen Garden bearbeiten? Wie möchten Sie sich mit dem Thema Natur auseinandersetzen? Wie soll sich die künstlerische Zusammenarbeit im Team gestalten?

  • Angabe zum gewünschten Aufenthaltszeitraum von mindestens zwei bis höchstens drei Monaten, auch Mehrfachnennungen möglich

Besonderer Hinweis

Örtliche Gegebenheiten

Glenkeen Garden ist ein Ort der Ruhe und Zurückgezogenheit. In der Umgebung liegen Ballydehob (ca. 15 Minuten Fahrt mit dem Auto), Schull (ca. 20 Minuten), Bantry (ca. 20 Minuten) oder Skibbereen (ca. 30 Minuten). Es handelt sich um kleine Ortschaften, die dennoch eine reiche Kunst- und Kulturszene bieten. Die zweitgrößte Stadt Irlands ist Cork, die mit dem Auto oder dem Bus erreicht werden kann (ca. 2 Stunden). Hier finden sich u.a. wichtige Kunstinstitutionen und – festivals und das renommierte University College Cork mit zahlreichen Forschungseinrichtungen.

Für den Residency-Aufenthalt stehen zwei Häuser mit insgesamt 5 Schlafzimmern, 3 Badezimmern, 2 Küchen sowie 4 Studios zur Verfügung. Die Künstler:innen können sich auf dem Areal frei bewegen und den Garten als Inspiration für ihre Arbeit nutzen.

Kontaktmöglichkeit

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an

Friederike Weidner

Tel. +49 (0)69 - 27 10 795-27

friederike.weidner@crespo-foundation.de

Verleihung

  • Die Auswahl der Teilnehmer:innen erfolgt durch eine Jury mit externen Expert:innen.

  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Teilnahme am Residency-Programm. Absagen werden den Bewerber:innen ohne Begründung schriftlich mitgeteilt.

  • Die Bekanntgabe der ausgewählten Künstlerinnen erfolgt Mitte März für beide angegebenen Projektphasen (August bis Oktober 2022 und März bis Mai 2023).

  • Die von der Fachjury ausgewählten Künstler:innen erhalten anschließend einen Künstlervertrag. Mit Unterzeichnung des Vertrags ist die Teilnahme an der Residency rechtswirksam.

Vergabeturnus

Die Residencies finden zweimal jährlich statt. Die nächsten zwei Residency-Phasen sind von August bis Oktober 2022 und von März bis Mai 2023.


JenaKultur: Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium für Literatur & Stadtschreibung

Mit dem ab sofort ausgeschriebenen Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium für Literatur & Stadtschreibung soll erneut einem / einer Stipendiat*in die Möglichkeit gegeben werden, sich innerhalb von 12 Monaten einem Arbeitsauftrag im Bereich Literatur zu widmen. Teilnahmeberechtigt sind nationale und internationale Literatinnen und Literaten über 18 Jahren, die bereits Texte publiziert haben.

Die Stipendienzeit umfasst den Zeitraum vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023. JenaKultur stellt in diesem Zeitraum eine möblierte Wohnung im Dachgeschoss der Villa Rosenthal miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Das Stipendium ist mit 1.000 Euro pro Monat dotiert.

Alle vollumfänglichen Informationen zu den Ausschreibungs- und Bewerbungsmodalitäten stehen auf der Webseite der Villa Rosenthal Jena unter https://www.villa-rosenthal-jena.de/de/stipendien/literatur_und_stadtschreibung/683611 zum Download bereit.

Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 01.03.2022.


Retzhofer Dramapreis 2023

https://www.dramaforum.at/jart/prj3/uni_t/dramaforum.jart?rel=de&content-id=1612…

Einsendeschluss/Bewerbungsfrist: 28.02.2022

Veranstalter/Veranstalterin: uniT

Preisgeld (Gesamtsumme in EUR): 5 000.00 EUR

Vergabe an: Alle/junge Erwachsene

Genre/Kategorie: Theaterstück

Beschreibung

 Der Retzhofer Dramapreis ist ein Nachwuchspreis für szenisches Schreiben, der sich von
vielen anderen Preisen im deutschen Sprachraum unterscheidet. Das Besondere dieses
Preises ist, dass die Bewerber:innen in der Arbeit an ihrem Wettbewerbsbeitrag von
Expert:innen für Drama und Film (Regisseur:innen, Dramaturg:innen,
Schauspieler:innen und Autor:nnen) kostenlos beraten und unterstützt werden.
 
Gerade die Verbindung aus Stückentwicklung und Wettbewerb erhöht die Chancen der
jeweiligen Sieger:innen, mit ihren Siegerstücken in der Theaterwelt wahrgenommen
und aufgeführt zu werden. Dies beweist der Werdegang unserer bisherigen
Gewinner:innen: Gerhild Steinbuch, Johannes Schrettle, Ewald Palmetshofer, Christian
Winkler, Henriette Dushe, Susanna Mewe, Ferdinand Schmalz, Miroslava Svolikova, Liat
Fassberg, Thomas Perle und Lisa Wentz.
 
Der Retzhofer Dramapreis wird seit 2021 in drei Kategorien ausgeschrieben: Für
Erwachsenen, aber auch für junges Publikum (für Kinder zwischen 4-8 Jahren sowie für
Jugendliche von 9-13 Jahren). Im Bereich junges Publikum wollen wir sowohl  junge als
auch erfahrene AutorInnen dazu anregen für diese Publikumsgruppe zu schreiben und
sie dabei unterstützen.
 
Bei den Erwachsenen ist das Burgtheater der Partner und wird die Uraufführung
ausrichten. Für den Bereichs junge Publikum sind Partner:innen: das TaO! – Theater am
Ortweinplatz, das  Next  Liberty  Jugendtheater  und  das  Theater  an  der  Parkaue  –  Junges Staatstheater  Berlin.  Sie  richten  die  Uraufführungen  aus  und  wollen  junge  ebenso  wie erfahrene Autor:innen dazu anregen bzw.  dabei unterstützen, auch für ein junges Publikum qualitativ hochwertige Texte zu schreiben.

Bewerbung

Wie bewirbt man sich?
Man sendet postalisch und per Email (dramapreis@uni-t.org) einen Lebenslauf, einen
Stückentwurf und zwei ausgeschriebene Szenen dieses Stücks in vierfacher
Ausfertigung an uniT, dazu einen Vermerk, für welche Kategorie eingereicht wird sowie
eine unterschriebene Erklärung (in einfacher Ausfertigung), dass das Stück bisher noch
nicht veröffentlicht ist, von keinem Verlag vertreten wird und von diesem/r Autor/in
stammt.
 
Die ausgeschriebenen Szenen sollten den Umfang von elf Seiten nicht überschreiten.
Wenn das eingesandte Stück länger ist, bitten wir die Einsendenden, die von der
Auswahljury zu lesenden Seiten zu markieren.  
Die Einsender:innen erklären sich bereit, im Falle der Auswahl ihres Projekts an den
Workshops zur Stückentwicklung von uniT teilzunehmen und ihr Stück fertig zu stellen.  
 
Teilnahmeberechtigt für den Dramapreis sind Autor:innen, die nicht älter als 40 Jahre
sind; für die Kategorien „Für Kinder/Jugendliche“ gibt es keine Altersbeschränkung.
 
Zeitplan
Der Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 28. Februar 2022. Bis Mitte April
2022 erfahren die Einsendenden, ob sie in den Bewerber:innenkreis für den Preis
aufgenommen worden sind. Ende Juni starten die insgesamt vier geblockten Workshops
– zumeist am Wochenende (dreimal drei Tage, einmal vier Tage). Die Termine der
Workshops werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Preisverleihung wird im Juni 2023
erfolgen, das Preisgeld beträgt je Kategorie 5.000,- Euro.
 
Rechte: uniT erwirbt mit der Teilnahme der Bewerber:innen die Rechte, kostenlos Ausschnitte
aus den Stücken öffentlich zu präsentieren und die Uraufführungsrechte für die fertig
gestellten Stücke, um das jeweilige Stück mit den Kooperationspartnern zu realisieren.
 
DSGVO: Die Einsendenden erklären sich damit einverstanden, dass ihre Texte an die
Jurymitglieder weitergegeben werden.

Kontaktmöglichkeit

uniT GmbH
Jakominiplatz 15/5

A-8010 Graz,
Tel.: +43 316 380 7480

Mail: dramapreis@uni-t.org
www.dramaforum.at/retzhofer-dramapreis

Verleihung: Juni 2023

 


Neben unseren eigenen Ausschreibungen verweisen wir hier von Zeit zu Zeit auch in kleiner Auswahl auf externe Wettbewerbe, Preise und Ausschreibungen. Weitere Ausschreibungen gibt es in umfassender Form u.a. auf autorenwelt.de