LiteraTour Nord 2018/2019

Die Lesereise durch den Norden um den „Preis der LiteraTour Nord“ ist ein einmaliges Projekt von norddeutschen Kultureinrichtungen, Buchhandlungen, Universitäten, Hochschulen und der VGH-Stiftung. Gemeinsam laden wir sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, ihre aktuellen Bücher vorzustellen, und vergeben zum Schluss den Preis an einen der Teilnehmer. Begleitend zu den Lesungen bieten die Professorinnen und Professoren, die auch die Lesungen moderieren, dazu reguläre Veranstaltungen an ihren Universitäten und Hochschulen an. Die VGH-Stiftung Hannover fördert die LiteraTour Nord seit 2006. Sie stiftet nicht nur den mit 15.000 Euro dotierten Preis, sondern sichert durch ihre Partnerschaft das Fortbestehen des 1992 gegründeten Literaturprojektes.

Die Tour startet immer am Sonntagvormittag in Oldenburg, führt am selben Abend nach Bremen und an den folgenden vier Tagen nach Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover.

 

In dieser Saison lesen:

Inger-Maria Mahlke (21. - 25. Oktober 2018), Thomas Klupp (11. - 15. November 2018), Joachim Zelter (02. - 06. Dezember 2018), Saskia Hennig von Lange (06. - 10. Januar 2019), Nino Haratischwili (20. - 24. Januar 2019) und Steven Uhly (03. - 07. Februar 2019).

 

Termine in Bremen: 

Inger-Maria Mahlke, Sonntag, 21. Oktober

Thomas Klupp, Sonntag, 11. November

Joachim Zelter, Sonntag, 02. Dezember

Saskia Hennig von Lange, Sonntag, 06. Januar

Nino Haratischwili, Sonntag, 20. Januar

Steven Uhly, Sonntag, 03. Februar

 

jeweils um 20 Uhr im Café Ambiente, Osterdeich 69a

Moderation: Prof. Dr. Axel Dunker

 

 

Mehr zur LiteraTour Nord gibt es hier>> 

Autor*innen-Namen und Copyrights bei den Einzelbeiträgen

INGER-MARIA MAHLKE

Archipel

Inger-Maria Mahlke, geb. 1977 in Hamburg, aufgewachsen in Lübeck und auf Teneriffa, studierte Jura und arbeitete am Lehrstuhl für Kriminologie der FU Berlin. 2009 gewann sie den Berliner Open Mike. Für ihre Romane "Silberfischchen", "Rechnung offen“ und „Wie ihr wollt“ wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.

 

Rosa kehrt zurück nach Teneriffa, wo ihr Großvater Julio im Altenheim von La Laguna noch mit über neunzig Jahren als Pförtner arbeitet. Julio war Kurier im Bürgerkrieg, war Gefangener der Faschisten, floh und kam wieder – einer, der Privilegien nur als die der anderen kennt. Immer wieder erzählen Inger-Maria Mahlkes Romane von den Rändern der Gesellschaft. Mit „Archipel“ legt sie einen europäischen Roman von der Peripherie des Kontinents vor und führt uns so unsentimental wie deutungsstark durch ein Jahrhundert

voller Umbrüche und Verwerfungen.

 

Oldenburg Sonntag, 21. Oktober, 11:00 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 21. Oktober, 20:00 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 22. Oktober, 20:00 Uhr

Buchhandlung Hugendubel, Königstr. 67a

Rostock Dienstag, 23. Oktober, 20:00 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 24. Oktober, 19:30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 25. Oktober, 19:30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

ARCHIPEL | ROMAN

Rowohlt Verlag | Reinbek 2018 | 432 S. | 20,00 Euro

Inger-Maria Mahlke, Foto: Dagmar Morath

THOMAS KLUPP

Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Thomas Klupp, geb. 1977 in Erlangen, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, wo er auch promovierte und seit 2007 als Dozent lehrt. Für sein Romandebüt „Paradiso“ (2009) erhielt er den Nicolas-Born-Förderpreis und Rauriser Literaturpreis. Klupp lebt in Hildesheim und Berlin.

 

Die Wirtschaft in der Vorzeigekleinstadt Weiden brummt, von den Lady-Lions gibt es Charity-Barbecues für Flüchtlinge und die Tennisjugend gewinnt das Landesfinale. Mittendrin in dieser schönen Welt versuchen Benedikt, Vince und Prechtl, ihre Schulleistungen vor den erfolgsgierigen Eltern zu verbergen, und feiern exzessive Nächte im „Butterhof“, während die Lady-Lions ausgerechnet Unterweltkönig und „Butterhof“-Betreiber Crystal-Mäx beim Bau von Flüchtlingswohnungen unterstützen. Anarchisch, temporeich und

mit bitterbösem Humor entlarvt Thomas Klupp Lügen und Abgründe inmitten der Provinz.

 

Oldenburg Sonntag, 11. November, 11:00 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 11. November, 20:00 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 12. November, 20:00 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 13. November, 20:00 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 14. November, 19:30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 15. November, 19:30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

WIE ICH FÄLSCHTE, LOG UND GUTES TAT | ROMAN

Berlin Verlag | Berlin 2018 | 256 S. | 20,00 Euro

Thomas Klupp, Foto: Andreas Hornoff

JOACHIM ZELTER

Im Feld: Roman einer Obsession

Joachim Zelter, geb. 1962 in Freiburg, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale. Seit 1997 ist er als freier Autor von Romanen, Hörspielen und Theaterstücken tätig. Seine Texte, häufig Gesellschaftssatiren, wurden mehrfach ausgezeichnet. „Der Ministerpräsident“ war nominiert für den Deutschen Buchpreis 2010. Zelter lebt in Tübingen.

 

„Im Feld“ erzählt von der Parforce-Tour des Radvereins zu Christi Himmelfahrt und von der Sogwirkung eines rastlosen Pelotons: dem Zusammenwirken von Fahrrad, Mensch und sozialer Gruppe. In diesem Roman einer Besessenheit geht es nicht nur um Höhenmeter und wachsende Distanzen. Am Ende erweist sich Zelters Roman als gesellschaftspolitische Parabel von eminenter Wucht und handelt von uns allen: von Anpassung und Bereitwilligkeit, von Leistungsdruck und subtiler Tempoverschärfung, von der Unfähigkeit,

auch nur eine Pedalumdrehung auszulassen. 

 

Oldenburg Sonntag, 02. Dezember, 11:00 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 02. Dezember, 20:00 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 03. Dezember, 20:00 Uhr

Buchhandlung Hugendubel, Königstr. 67a

Rostock Dienstag, 04. Dezember, 20:00 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 05. Dezember, 19:30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 06. Dezember, 19:30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

IM FELD: ROMAN EINER OBSESSION | ROMAN

Klöpfer & Meyer Verlag | Tübingen 2018 | 156 S. | 20,00 Euro

Joachim Zelter, Foto: Steffen Sixt

SASKIA HENNIG VON LANGE

Hier beginnt der Wald

Saskia Hennig von Lange, geb. 1976, studierte Angewandte Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte und arbeitet derzeit an einer Dissertation zur spätmittelalterlichen Kunst. Die in Frankfurt lebende Autorin veröffentlichte bislang drei Bücher und wurde u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis 2014 und Clemens-Brentano-Förderpreis 2015 ausgezeichnet. 

 

Ein namenloser Lasterfahrer flieht fahrend: vor sich selbst und seinen Kindheitserinnerungen, vor seiner Frau und ihrem gemeinsamen, ungeborenen Kind. Er flieht in eine Einsamkeit, der er nicht gewachsen ist, verkriecht sich nach einem Unfall im Wald – und begegnet einem rätselhaften Jungen. Auch in ihrem dritten Buch zeigt sich Saskia Hennig von Lange als Meisterin der Innenperspektive und macht eindringlich und

literarisch gekonnt die zunehmende Verstörtheit ihres Helden im Abseits nachvollziehbar.

 

Oldenburg Sonntag, 06. Januar, 11:00 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 06. Januar, 20:00 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 07. Januar, 20:00 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 08. Januar, 20:00 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 09. Januar, 19:30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 10. Januar, 20:00 Uhr

Buchhandlung DECIUS, Marktstr. 51/52

 

HIER BEGINNT DER WALD | ROMAN

Jung und Jung Verlag | Salzburg 2018 | 152 S. | 18,00 Euro

Saskia Hennig von Lange, Foto: Stefan Freund

NINO HARATISCHWILI

Die Katze und der General

Nino Haratischwili, geb. 1983 in Tbilissi/ Georgien, studierte Fimregie und Theaterregie und lebt heute als Autorin und Regisseurin in Hamburg. Als Theater- ebenso wie als Romanautorin wurde sie vielfach preisgekrönt, zuletzt mit dem Bertolt-Brecht-Preis 2018 für „Das achte Leben (Für Brilka)“ (2014).

 

Alexander Orlow, ein russischer Oligarch, von allen „der General“ genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg und an die dunkelste aller Nächte mit der Tschetschenin Nura lassen ihn nicht los. In ihrem packenden, psychologisch tiefenscharfen Roman über Schuld und Sühne, den Krieg in den Ländern und in den Köpfen und die Sehnsucht nach Erlösung spürt die Autorin den Abgründen zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs nach und lässt die Schicksale ihrer Figuren mit der Wucht einer klassischen Tragödie

aufeinanderprallen. 

 

Oldenburg Sonntag, 20. Januar, 11:00 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 20. Januar, 20:00 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 21. Januar, 20:00 Uhr

Buchhandlung Hugendubel, Königstr. 67a

Rostock Dienstag, 22. Januar, 20:00 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 23. Januar, 19:30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 24. Januar, 19:30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

DIE KATZE UND DER GENERAL | ROMAN

Frankfurter Verlagsanstalt | Frankfurt a.M. 2018 | 750 S. | 30,00 Euro

Nino Haratischwili, Foto: Danny Merz

STEVEN UHLY

Den blinden Göttern

Steven Uhly, geb. 1964 in Köln, studierte Literatur, promovierte und lehrte in Brasilien und Deutschland. Er übersetzt Lyrik und Prosa u.a. aus dem Spanischen und Portugiesischen. Für seinen Roman „Adams Fuge“ erhielt er den Tukan-Preis 2011, „Glückskind“ (2012) wurde von Michael Verhoeven verfilmt. 2015 erschien der Gedichtband „Tagebuch“. Uhly lebt in München.

 

Ein Unbekannter spielt dem Buchhändler Friedrich Keller ein Manuskript mit Sonetten zu, worin dieser ein Meisterwerk erkennt. Geraume Zeit später sieht Keller den Mann auf der Straße wieder und folgt ihm in eine Kneipe, wo er das Gespräch mit dem Genie sucht. Doch als der Dichter eines Tages bei ihm zuhause aufkreuzt, gerät seine Welt aus den Fugen. Steven Uhlys Roman, der die Gedichte tatsächlich enthält, lässt in einem klugen Spiel zwischen Dichtung und Wahrheit offen, ob hier eine wahre Geschichte oder eine Persiflage vorliegt.

 

Oldenburg Sonntag, 03. Februar, 11:00 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 03. Februar, 20:00 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 04. Februar, 20:00 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 05. Februar, 20:00 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 06. Februar, 19:30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 07. Februar, 19:30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

DEN BLINDEN GÖTTERN | ROMAN

Secession Verlag für Literatur | Zürich/Berlin 2018 | 266 S. | 22,00 Euro

Steven Uhly, Foto: Mathias Bothor

Lukas Bärfuss erhält den Preis der LiteraTour Nord 2018

Der in Zürich lebende freie Schriftsteller Lukas Bärfuss erhält den von der VGH-Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis der LiteraTour Nord. Mit dieser Entscheidung würdigen Jury und Stifterin den Autor für sein bisheriges Werk, insbesondere für seinen 2017 im Wallstein Verlag erschienenen Roman Hagard. Mit Lukas Bärfuss wird ein Autor ausgezeichnet, den wir heute lesen und der auch in der Zukunft gelesen werden wird, weil seine Romane begreiflich machen, was unsere Zeit und unser Leben ausmacht.

 

In der Jury-Begründung heißt es: „Lukas Bärfuss ist ein scharfer Beobachter, der mit wenigen Sätzen Atmosphäre erzeugt und der unbequeme Themen aufgreift: den Völkermord in Afrika und die westlichen Verwicklungen darin wie in Hundert Tage, Suizid, Drogen, das Leben von unten betrachtet wie in Koala oder den Absturz einer bürgerlichen Existenz wie in Hagard. (...) Lukas Bärfuss bietet keine einfachen Einsichten. Er scheut kein Risiko und lässt dabei absichtsvoll die Grenzen zwischen Autor, Erzähler und Figuren ebenso verschwimmen wie zwischen Politischem und Privatem.“

 

Lukas Bärfuss wird den Preis am Donnerstag, 12. April 2018, in Hannover von Friedrich v. Lenthe, Vorsitzender des Vorstandes der VGH-Stiftung, entgegennehmen. Die öffentliche Preisverleihung findet in den Räumen der VGH Versicherungen, Warmbüchenkamp 8, statt. Beginn ist 19 Uhr. Die Laudatio hält die u.a. mit dem Alfred Kerr Preis ausgezeichnete Journalistin und Autorin Maike Albath. Der Preisträger wird einen bisher unveröffentlichten Text lesen.

 

Lukas Bärfuss, 1971 in Thun geboren, arbeitet als Schriftsteller in Zürich. Er schreibt Romane (Hundert Tage, Koala), Essays (Stil und Moral, Krieg und Liebe) und Theaterstücke, u.a. Die sexuellen Neurosen unserer Eltern, Alices Reise in die Schweiz, die weltweit gespielt werden. 2009-2013 war er zudem als Dramaturg und Autor am Schauspielhaus Zürich tätig; hier entstanden seine Stücke Malaga und Zwanzigtausend Seiten. Im Herbst 2016 wurde sein neuestes Stück Frau Schmitz in Zürich uraufgeführt. Der Roman Hagard erschien im Frühjahr 2017. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Schweizer Buchpreis 2014 sowie dem Nicolas Born Preis des Landes Niedersachsen 2015. Lukas Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

 

Die LiteraTour Nord ist eine Lese-Tournee mit Wettbewerbscharakter durch die Städte Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover. Partnerin des Projekts ist die VGH-Stiftung. Die Jury besteht aus den veranstaltenden Literatureinrichtungen und Buchhandlungen, den Moderatorinnen und Moderatoren sowie der VGH-Stiftung. Zudem hat das Publikum die Möglichkeit zur Stimmabgabe. Der Preis der LiteraTour Nord wird seit 1993 vergeben. Bisher erhielten ihn Bernd Eilert, W.G. Sebald, Wilhelm Genazino, Anne Duden, Robert Gernhardt, Christoph Hein, Emine Sevgi Özdamar, Dirk von Petersdorff, Josef Haslinger, Bodo Kirchhoff, Liane Dirks, Hartmut Lange, Terézia Mora, Karl Heinz Ott, Thomas Hürlimann, Katja Lange-Müller, Jenny Erpenbeck, Matthias Politycki, Iris Hanika, Gregor Sander, Marica Bodrožić, Ralph Dutli, Michael Köhlmeier, Ulrich Schacht und Tilman Rammstedt. 

 

Autorenkontakt und Foto:

Wallstein Verlag Göttingen, Elina Schefler, eschefler@wallstein-verlag.de, Tel.: 0551 5489815. Management Lukas Bärfuss, Kerstin Hasslöcher, management@lukasbaerfuss.ch, Tel.: +41 76 277 3745. 

www.literatournord.de

Lukas Bärfuss, Foto: Frederic Meyer

LiteraTour Nord 2017/2018

Die Lesereise durch den Norden um den „Preis der LiteraTour Nord“ ist ein einmaliges Projekt von norddeutschen Kultureinrichtungen, Buchhandlungen, Universitäten, Hochschulen und der VGH-Stiftung. Gemeinsam laden wir sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, ihre aktuellen Bücher vorzustellen, und vergeben zum Schluss den Preis an einen der Teilnehmer. Begleitend zu den Lesungen bieten die Professorinnen und Professoren, die auch die Lesungen moderieren, dazu reguläre Veranstaltungen an ihren Universitäten und Hochschulen an. Die VGH-Stiftung Hannover fördert die LiteraTour Nord seit 2006. Sie stiftet nicht nur den mit 15.000 Euro dotierten Preis, sondern sichert durch ihre Partnerschaft das Fortbestehen des 1992 gegründeten Literaturprojektes.

 

Die Tour startet immer am Sonntagvormittag in Oldenburg, führt am selben Abend nach Bremen und an den folgenden vier Tagen nach Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover.

 

In dieser Saison lesen:

Michael Roes (22. - 26. Oktober 2017), Carmen Stephan (05. - 09. November 2017), Jochen Schmidt (03. - 07. Dezember 2017), Mariana Leky (07. - 11. Januar 2018), Lukas Bärfuss (21. - 25. Januar 2018) und Jonas Lüscher (28. Januar - 01. Februar 2018).

 

 

Termine in Bremen: 

Michael Roes, Sonntag, 22. Oktober

Carmen Stephan, Sonntag, 05. November

Jochen Schmidt, Sonntag, 03. Dezember

Mariana Leky, Sonntag, 07. Januar

Lukas Bärfuss, Sonntag, 21. Januar

Jonas Lüscher, Sonntag, 28. Januar

 

jeweils um 20 Uhr im Café Ambiente, Osterdeich 69a

Moderation: Prof. Dr. Axel Dunker

 

 

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Autor*innen-Namen und Copyright bei den Einzelbeiträgen.

MICHAEL ROES

›Zeithain‹

 

Michael Roes, geb. 1960 in Rhede, promovierte in Philosophie und lebt heute als Buch- und Theaterautor, Essayist und Filmemacher in Berlin. Er erhielt u.a. den Literaturpreis der Stadt Bremen 1997 und den Alice Salomon Poetik Preis 2006 für sein Gesamtwerk.

 

Als junger Kronprinz leidet Friedrich II. unsäglich unter dem Regime seines Vaters und wendet sich in seiner Not an seinen Freund Hans Hermann von Katte. Er soll ihm helfen, ins Ausland zu fliehen. Katte, ein Offizier des Königs, gerät in einen tiefen Zwiespalt, doch als der Plan auffliegt, ist er es, an dem ein Exempel statuiert wird – und Fritz muss bei seiner Hinrichtung zusehen. Philip Stanhope, ein entfernter Nachfahre, geht an die Orte von Kattes Leben, begegnet der Welt des pietistischen Preußen und erkennt, wie stark deren Werte uns immer noch prägen. „Zeithain“ ist eine große literarische Recherche und Reise in die deutsche Geistesgeschichte.

 

Zu einem Film über Michael Roes geht es hier>>

 

Oldenburg Sonntag, 22. Oktober, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 22. Oktober, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 23. Oktober, 20 Uhr

Buchhandlung Hugendubel, Königstr. 67a

Rostock Dienstag, 24. Oktober, 20 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 25. Oktober, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

ZEITHAIN | ROMAN

Schöffling & Co. | Frankfurt am Main 2017 | 800 S. | 28,00 Euro

Michael Roes, Foto: privat

CARMEN STEPHAN

›It‘s all true‹

 

Carmen Stephan, geb. 1974, war als Journalistin für SZ, FAS und Spiegel Online tätig, lebte längere Zeit in Rio de Janeiro und heute als Autorin in Genf. Für ihren letzten Roman "Mal Aria" erhielt sie den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2012 und den Debütpreis des Buddenbrookhauses 2013.

 

Brasilien 1941: Vier Männer, die Fischer Jerônimo, Mané Preto, Tatá und Jacaré, wollen nicht länger hinnehmen, was falsch ist und machen sich auf den Weg zum Präsidenten nach Rio de Janeiro. Sie fahren für etwas so Einfaches wie Großes: das Recht, am Leben zu sein. Zweitausend Kilometer segeln sie auf ihrer Jangada übers Meer, ohne Karte und Kompass, geführt von den Sternen. Der Hollywood-Regisseur Orson Welles will die kühne Odyssee der vier Helden verfilmen – doch bei den Dreharbeiten fällt Jacaré von Bord und verschwindet im Meer.

 

Zu einem Film über Carmen Stephan geht es hier>>

 

Oldenburg Sonntag, 05. November, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 05. November, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 06. November, 20 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 07. November, 20 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 08. November, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 09. November, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

IT‘S ALL TRUE | ROMAN

S. Fischer Verlag | Frankfurt am Main 2017 | 112 S. | 16,00 Euro

Carmen Stephan, Foto: Anita Affentranger

JOCHEN SCHMIDT

›Zuckersand‹

 

Jochen Schmidt, geb. 1970 in Berlin, war Mitbegründer der Berliner Lesebühne "Chaussee der Enthusiasten" und als Kolumnist und Übersetzer tätig. Seine mehrfach ausgezeichneten, oft autobiografisch inspirierten Texte bewegen sich zwischen pointierter Komik und existenzieller Melancholie.

 

Karl, zwei Jahre alt, entdeckt die Welt und sein Vater möchte ihm dabei nicht im Wege stehen. Ihre Expeditionen durch die Gegenstandswelt von Wohnung, Straße und Spielplatz lösen beim Vater zahlreiche Erinnerungen und Betrachtungen über die eigene Kindheit aus, deren Dinge er retten und bewahren möchte. Dies ist nicht der einzige Konflikt in seiner innigen Beziehung zu Karls Mutter Klara, die ihm aus der Denkmalschutzbehörde per SMS Anweisungen zu Karls Erziehung schickt. Jochen Schmidts neuer, ebenso komischer wie zutiefst berührender Roman ist eine Wunderkammer der Beobachtungen, Begegnungen und Reflexionen.

 

Zu einem Film über Jochen Schmidt geht es hier>>

 

Oldenburg Sonntag, 03. Dezember, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 03. Dezember, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 04. Dezember, 20 Uhr

Buchhandlung Hugendubel, Königstr. 67a

Rostock Dienstag, 05. Dezember, 20 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 06. Dezember, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 07. Dezember, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

ZUCKERSAND | ROMAN

Verlag C.H.Beck | München 2017 | 206 S. | 18,00 Euro

Jochen Schmidt, Foto: Susanne Schleyer (autorenarchive.de)

MARIANA LEKY

›Was man von hier aus sehen kann‹

 

Mariana Leky, geb. 1973 in Köln, studierte u.a. Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Sie lebt in Berlin und Köln und hat seit 2001 Romane wie „Liebesperlen“ und „Die Herrenausstatterin“ sowie Erzählbände veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

 

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf - unklar ist allerdings, wer. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky und zeichnet das Portrait eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt, doch vor allem ist ihr Roman ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen.

 

Zu einem Film über Mariana Leky geht es hier>>

 

Oldenburg Sonntag, 07. Januar, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 07. Januar, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 08. Januar, 20 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 09. Januar, 20 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 10. Januar, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 11. Januar, 20 Uhr

Buchhandlung DECIUS, Marktstraße 51/52

 

WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN | ROMAN

DuMont Buchverlag | Köln 2017 | 320 S. | 20,00 Euro

Mariana Leky, Foto: Franziska Hauser

LUKAS BÄRFUSS

›Hagard‹

 

Lukas Bärfuss, geb. 1971 in Thun/Schweiz, lebt als Dramatiker, Romancier und Essayist in Zürich. Seine preisgekrönten Stücke werden weltweit gespielt, seine Romane wie „Hundert Tage“ und „Koala“ wurden ebenfalls vielfach übersetzt und ausgezeichnet, u.a. mit dem Schweizer Buchpreis 2014 und Nicolas-Born-Preis 2015.

 

Der Geschäftsmann Philip folgt in der Zeit zwischen zwei Terminen aus einem Impuls heraus einer Frau, die er zufällig in der Menge sieht. Aus dem Zeitvertreib wird ein Zwang. Doch warum? Ist er nur ein gelangweilter Schnösel? Oder ein Verrückter? Ein Verbrecher? Flieht er vor etwas? Etwas Bedrohliches, Getriebenes liegt in der Luft, den Sinneswahrnehmungen haftet etwas beunruhigend Surreales an. Und je länger Philip der Unbekannten folgt, desto brüchiger wird die Welt und die aufgerufenen Fragen über unsere Lebenswirklichkeit gewinnen unabweisbare Schärfe.

 

Zu einem Film über Lukas Bärfuss geht es hier>>

 

Oldenburg Sonntag, 21. Januar, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 21. Januar, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 22. Januar, 20 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 23. Januar, 20 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 24. Januar, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 25. Januar, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

HAGARD | ROMAN

Wallstein Verlag | Göttingen 2017 | 174 S. | 19,90 Euro

Lukas Bärfuss, Foto: Frederic Meyer

JONAS LÜSCHER

›Kraft‹

 

Jonas Lüscher, geb. 1976 in Zürich, studierte Philosophie und arbeitete an der LMU München sowie als Visiting Researcher an der Stanford University. Heute lebt er in München. Seine Novelle "Frühling der Barbaren" wurde 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert und u.a. mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet.

 

Rhetorikprofessor Richard Kraft, unglücklich verheiratet und finanziell gebeutelt, sieht einen Ausweg aus seiner Misere. Sein alter Weggefährte István von der Stanford University lädt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein. Für den Vortrag mit der besten Antwort ist eine Million Dollar ausgelobt, womit Kraft sich von seiner anspruchsvollen Frau endlich freikaufen könnte. Komisch, furios und böse erzählt Jonas Lüscher von einem Mann vor den Trümmern seines Lebens und von einer zu jedem Tabubruch bereiten Machtelite, die scheinbar nichts aufhalten kann.

 

Zu einem Film über Jonas Lüscher geht es hier>>

 

Oldenburg Sonntag, 28. Januar, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 28. Januar, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 29. Januar, 20 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 30. Januar, 20 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 31. Januar, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 01. Februar, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

KRAFT | ROMAN

Verlag C.H.Beck | München 2017 | 237 S. | 19,95 Euro

Jonas Lüscher, Foto: Ekko von Schwichow

Tilman Rammstedt erhält den Preis der LiteraTour Nord 2017

Der in Berlin lebende freie Schriftsteller und Musiker Tilman Rammstedt erhält den von der VGH-Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis der LiteraTour Nord. Mit dieser Entscheidung würdigen Jury und Stifterin den Autor für sein bisheriges Werk, insbesondere für seinen 2016 im Carl Hanser Verlag zunächst als Netz-Abonnement, dann als Buch erschienenen Roman ›Morgen mehr‹. Mit Tilman Rammstedt wird ein Autor ausgezeichnet, der als Grenzgänger zwischen ernsten und unterhaltenden Genres eine Spielformation ganz eigenen Zuschnitts erfunden hat, die ihn als meisterlichen Erzähler ausweist.

 

In der Jury-Begründung heißt es: ›Tilman Rammstedts Roman ›Morgen mehr‹ ist zutiefst komisch und bewegend schön. Seine Figuren sind als slapstickhafte Typen angelegt und entwickeln gleichwohl Tiefe, die ihre Leser anzurühren vermag. Der Autor führt bekannte Sujets zu neuer Wahrheit, die überraschende Einsichten ermöglicht. Seine Prosa ist schlank und elegant, stets auf den Punkt erzählt. Sein Timing überzeugt dabei ebenso wie seine Textökonomie, seine Menschlichkeit ebenso wie sein Humor.‹

 

Tilman Rammstedt wird den Preis am Donnerstag, dem 04. Mai 2017, in Hannover von Friedrich v. Lenthe, Vorsitzender des Vorstandes der VGH-Stiftung, entgegennehmen. Die öffentliche Preisverleihung findet in den Räumen der VGH Versicherungen, Warmbüchenkamp 8, statt. Beginn ist 19 Uhr. Die Laudatio hält der u.a. mit dem Alfred Kerr Preis ausgezeichnete freie Literaturkritiker, Journalist und Autor Jörg Magenau. Der Preisträger wird einige kurze Prosatexte lesen. 

 

Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren. Er studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Edinburgh, Tübingen und Berlin. Sein Debütband mit Erzählungen ›Erledigungen vor der Feier‹ erschien 2003. Es folgten die Romane ›Wir bleiben in der Nähe‹ (2005), ›Der Kaiser von China‹ (2008) und ›Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters‹ (2012). Mit den Schriftstellern Michael Ebmeyer und Florian Werner und dem Songschreiber Bruno Franceschini bildet Tilman Rammstedt die Gruppe Fön. Gemeinsam veröffentlichten sie 2004 unter dem Sammel-Pseudonym K. L. McCoy den Abenteuerroman Mein Leben als Fön. Tilman Rammstedt wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis.

 

Die LiteraTour Nord ist eine Lese-Tournee mit Wettbewerbscharakter durch die Städte Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover. Partnerin des Projekts ist die VGH-Stiftung. Die Jury besteht aus den veranstaltenden Literatureinrichtungen und Buchhandlungen, den Moderatorinnen und Moderatoren sowie der VGH-Stiftung. Zudem hat das Publikum die Möglichkeit zur Stimmabgabe. Der Preis der LiteraTour Nord wird seit 1993 vergeben. Bisher erhielten ihn Bernd Eilert, W.G. Sebald, Wilhelm Genazino, Anne Duden, Robert Gernhardt, Christoph Hein, Emine Sevgi Özdamar, Dirk von Petersdorff, Josef Haslinger, Bodo Kirchhoff, Liane Dirks, Hartmut Lange, Terézia Mora, Karl Heinz Ott, Thomas Hürlimann, Katja Lange-Müller, Jenny Erpenbeck, Matthias Politycki, Iris Hanika, Gregor Sander, Marica Bodrožić, Ralph Dutli, Michael Köhlmeier und Ulrich Schacht.

 

Autorenkontakt und Foto: Carl Hanser Verlag, Lucia Stanzel,

Tel: +49 (0)89 99830-429, Vilshofener Str.10, 81679 München, lucia.stanzel@hanser.de

 

Mehr zur LiteraTour Nord: www.literatournord.de

Tilman Rammstedt, Foto: Peter-Andreas Hassiepen