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Autorenstipendium des Bremer Literaturkontors in den Künstlerhäusern Worpswede 2016/17

Das Literaturkontor schreibt zum dritten Mal in Folge ein Aufenthaltsstipendium für Bremer Autorinnen und Autoren in den Künstlerhäusern Worpswede aus. 

 

Das Stipendium ermöglicht einer Schriftstellerin / einem Schriftsteller eine vierwöchige kostenlose Unterbringung in den Martin-Kausche-Ateliers, in schöner und ruhiger Lage, gegenüber der Worpsweder Mühle. Im Rahmen des Arbeitsaufenthalts wird für die Stipendiatin / den Stipendiaten zudem eine Lesung in Worpswede organisiert.

 

Vergeben wird das Stipendium im November 2016. Der Aufenthalt kann dann im Jahr 2017 nach Terminabsprache mit den Künstlerhäusern stattfinden. Es ist auch möglich, die Stipendienzeit in einen zwei mal zweiwöchigen Aufenthalt zu splitten.

 

Bewerber/innen sollten das 18. Lebensjahr vollendet und bereits eigenständige Publikationen vorzuweisen haben. Erwartet werden eine Textprobe aus den Gattungen Lyrik, Prosa oder literarischer Essay von maximal zwei DIN A4-Seiten und eine Projektskizze von maximal einer DIN A4-Seite, durch die das Arbeitsvorhaben deutlich wird.

 

Hinzuzufügen sind eine formlose Bewerbung, bio- und bibliographische Angaben sowie Postadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. 

 

Die Unterlagen sind bis zum 17. Oktober 2016 in vierfacher Ausfertigung an das Bremer Literaturkontor zu richten, Villa Ichon, Gotheplatz 4, 28203 Bremen. 

 

Die Jury, bestehend aus Dr. Jens-Ulrich Davids (Vorstand Bremer Literaturkontor) und Tim Voss (Projektleitung / Geschäftsführung Künstlerhäuser Worpswede), entscheidet anhand der Textproben und Projektskizzen über die Vergabe des Aufenthaltsstipendiums. 

 

Es können nur Bewerbungen, die die genannten Kriterien erfüllen, berücksichtigt werden.

 

Der Name der Stipendiatin / des Stipendiaten wird Mitte November bekannt gegeben. 

 

Kontakt: 

Angelika Sinn 

Bremer Literaturkontor 

Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Tel.: 0421-327943

E-Mail: info@literaturkontor-bremen.de 

www.literaturkontor-bremen.de 

… dann leben sie noch heute! Klassische Märchen neu erzählt

01. bis 03. Oktober 2016, jeweils 10 – 17 Uhr 

 

Schreibworkshop des Literaturkontors für junge Bremer Autorinnen und Autoren. 

Mit der Schriftstellerin Janine Lancker

 

Sprechende Tiere, Riesen und Zwerge, Zauberflüche und Verwandlungen – in Märchen wird das Unmögliche machbar, wird das Unvorstellbare selbstverständlicher Bestandteil der uns bekannten Welt. Doch unter dem Schleier all jener phantastischen Elemente verbergen sich Betrachtungen, die früher wie heute unsere Realität betreffen: So geht es um Armut und Unterdrückung, familiäre Strukturen, psychische Abhängigkeiten, Ängste und Lebensträume. Darüber hinaus unterstützen der Verzicht auf eindeutige Nennung von Orten und Zeitpunkten, immer wiederkehrende Formeln und die knappe Erzählform die archetypische Wirkung klassischer Märchen. 

 

Im Rahmen des Schreibworkshops werden sich die Teilnehmenden mit den sozialen und tiefenpsychologischen Mustern klassischer Märchen auseinandersetzen und diese in literarischer Form (Prosa, Lyrik, Miniaturen, Fragmente) auf die Gegenwart übertragen. Die während des Wochenendes entstandenen Märchen-Adaptionen werden auf einer Lesung präsentiert.

 

Mit dem Schreibprojekt unter Leitung der Schriftstellerin Janine Lancker möchte das Bremer Literaturkontor junge Bremer Autorinnen und Autoren fördern und auf dem Weg in die Öffentlichkeit professionell begleiten.

 

Die Teilnahme an allen drei Tagen und der Lesung ist kostenlos, jedoch verbindlich.

 

Bremer Autorinnen und Autoren im Alter von 18 bis 35 Jahren können sich für die Teilnahme an dem Schreibprojekt mit einem kurzen Text (maximal eine Seite) zu folgender Frage bewerben: Welches ist dein Lieblingsmärchen, und was reizt dich an diesem Märchen besonders? Einsendeschluss ist der 15. September 2016. 

 

Bewerbungen sind per E-Mail an das Bremer Literaturkontor zu richten:  info@literaturkontor-bremen.de. Beizufügen sind die vollständigen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Email-Adresse). Bitte auch das Geburtsdatum mit angeben! 

 

Die Termine im Überblick:

Schreibworkshop: Samstag, 1. Oktober bis Montag, 3. Oktober, jeweils 10 bis 17 Uhr

Ort: Bremer Literaturkontor, Villa Ichon, Goetheplatz 4 

Öffentliche Präsentation der Texte: Mittwoch, 26. Oktober 2016, 20 Uhr, Café Ambiente, Osterdeich 69a

 

Kontakt:

Bremer Literaturkontor, Angelika Sinn: info@literaturkontor-bremen.de / 0421 327943

Janine Lancker (Projektleiterin): Janine.Lancker@gmx.de / 0421 3052332

Janine Lancker

›Das Handwerk der Vortragskunst. Kleine Techniken - große Wirkung!‹

Autorinnen und Autoren lernen, eigene Texte zu präsentieren

Wochenendseminar des Bremer Literaturkontors

Mit der Schauspielerin und Autorin Christine Mattner

 

Samstag, 29. und Sonntag, 30. Oktober

jeweils 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr

Villa Ichon, Raum 2, Goetheplatz 4

 

Angeleitet und geübt werden: gutes Sprechen,

richtiges Atmen, eine ausdrucksstarke Interpretation der Texte

und das Präsentsein im Erscheinungsbild

 

Anmeldung bis zum 15. Oktober: info@literaturkontor-bremen.de

Christine Mattner

Bremer Autorenstipendium 2016

Zur Förderung des literarischen Nachwuchses vergibt der Senator für Kultur auch im Jahr 2016 zwei Stipendien zu je 2500,- Euro an Schriftsteller und Schriftstellerinnen, die ihren Wohnsitz in Bremen/ Bremerhaven oder dem angrenzenden Umland haben. 

 

Die Organisation liegt beim Bremer Literaturkontor.

 

Die Stipendien sollen dazu dienen, bereits begonnene deutschsprachige literarische Arbeiten fertig zu stellen und Autorinnen und Autoren zu fördern, deren Arbeit eine literarische Befähigung erkennen lässt. 

 

Bewerbungskriterien:

Bewerbungen sind nur mit eigenen unveröffentlichten Texten möglich. Wiederholte Bewerbungen sind möglich, nicht jedoch für Autorinnen und Autoren, die das Autorenstipendium bereits erhalten haben.

 

Es können Texte aus den Gattungen Prosa, Lyrik, literarischer Essay, Drama, Drehbuch und Hörspiel eingereicht werden. Die Jury entscheidet anhand von Textproben, die den Jurorinnen und Juroren anonym vorgelegt werden.

 

Textproben von maximal 10 Seiten (DIN A4, 30 Zeilen à 60 Anschläge, Schrift: 12 Punkt) waren bis zum 12. August 2016 in sechsfacher Ausfertigung an das Bremer Literaturkontor zu richten, Villa Ichon, Gotheplatz 4, 28203 Bremen.

 

Zusätzlich wurde ein Exposé im Umfang von einer DIN-A4-Seite erwartet – ebenfalls in sechsfacher Ausführung. Hierin sollte das Projekt beschrieben sein, in dessen Zusammenhang der eingereichte Text steht.

 

Darüber hinaus wurde um eine Bewerbung in einem verschlossenen Briefumschlag mit bio-bibliografischer Übersicht sowie Namen und Adresse gebeten. Umschlag und Textproben mussten mit einem Kennwort versehen werden, nicht jedoch mit Namen!

Die Bewerber sollen das 18. Lebensjahr vollendet haben.

 

Zur Jury 2016 gehören Jan Gerstner (Universität Bremen), Ulrike Marie Hille (VHS Bremen / Autorin), Gudrun Liebe-Ewald (Bremer Literaturkontor / Stadtbibliothek Bremen), Jens-Ulrich Davids (Bremer Literaturkontor / Autor) und Katharina Mevissen (Autorenstipendiatin 2015). 

 

Die Namen der Stipendiaten werden Ende September 2016 bekannt gegeben. 

 

 

Kontakt:

Bremer Literaturkontor / Angelika Sinn

Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen 

Tel.: 0421-327943 

E-Mail: info@literaturkontor-bremen.de

www.literaturkontor-bremen.de

›Bremer Prosa-Werkstatt 2016‹

Mit dem Berliner Schriftsteller Michael Wildenhain 

Ein Projekt des Bremer Literaturkontors 

 

Mit der Prosa-Werkstatt 2016 möchte das Bremer Literaturkontor bis zu sechs Autorinnen und Autoren aus Bremen, Bremerhaven und umzu gezielt fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, mit qualifizierter Unterstützung an einem literarischen Werk zu arbeiten. Zudem sollen erste Kontakte im Literaturbetrieb vermittelt werden, insbesondere zu Literaturagenturen und Verlagen. 

 

In der Werkstatt wird ein begonnener Erzählungs- oder Kurzgeschichtenband, ein Roman oder ein Jugendbuch weiterentwickelt und im besten Fall fertig gestellt. Zu diesem Zweck finden 2016 an drei Wochenenden Werkstatttreffen im Literaturkontor statt. 

Die Vorhaben werden in der Gruppe mit lektorierender Absicht diskutiert, wobei ein Schwerpunkt des Gesprächs dem Aufbau bzw. der Struktur der Texte gilt. 

 

Zur Werkstatt gehört zudem eine Abschlusslesung der Teilnehmer*innen in Bremen. 

 

Die Werkstatt richtet sich an Autorinnen und Autoren, deren Arbeitsschwerpunkt im Bereich Erzählung / Kurzgeschichte, Roman oder Jugendbuch liegt und die bereits erste Schritte im literarischen Leben unternommen haben (Veröffentlichung eines Buches, Erhalt eines Stipendiums / eines Preises) oder eine außergewöhnliche literarische Begabung erkennen lassen. 

Die Teilnehmer*innen müssen mindestens 18 Jahre alt sein. 

 

Bewerbungen sollen mit Lebenslauf, Exposé (ca. 1 Normseite) und Textprobe 

(maximal 10 Normseiten) in vierfacher Ausfertigung an das Bremer Literaturkontor, Villa Ichon, Goetheplatz 4 geschickt werden. 

 

Die Teilnahme an der Prosa-Werkstatt gilt als Stipendium und ist gebührenfrei. 

 

Einsendeschluss war der 15. April 2016. 

 

Die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Gert Sautermeister (Vorstand Bremer Literaturkontor), Anna Mechler (Literaturagentur Lesen & Hören, Berlin) und Michael Wildenhain, wählt anhand der eingereichten Texte die Teilnehmer*innen der Bremer Prosa-Werkstatt 2016 aus. 

 

Die Teilnehmer*innen wurden Anfang Mai 2016 benachrichtigt. 

 

 

Termine der Bremer Prosa-Werkstatt 2016: 

 

1. Werkstattwochenende: 11. / 12. Juni 2016 

2. Werkstattwochenende: 17. / 18. September 2016 

3. Werkstattwochenende: 19. / 20. November 2016 

Abschlusslesung: 9. Dezember 2016, 20 Uhr, Kukoon, Buntentorsteinweg 29

 

Beginn der Prosa-Werkstatt: Samstag, 11. Juni 2016, 11 Uhr 

 

Ort: Bremer Literaturkontor, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen 

 

Michael Wildenhain, geb. 1958 in Berlin, ist Autor von Erzählbänden, Romanen und Theaterstücken. Seine erste Veröffentlichung, die längere Erzählung „zum beipiel k.“ erschien 1983 im (West-)Berliner Rotbuch-Verlag, sein erster Jugendroman „Wer sich nicht wehrt“ 1994 bei Ravensburger. Jüngst erschien sein Roman „Das Lächeln der Alligatoren“ (Klett-Cotta, 2015), der für den Leipziger Buchpreis nominiert war. Für seinen letzten Jugendroman „Blutsbrüder“ (Ravensburger, 2011; TB 2013) erhielt er 2012 den Verdi-Literaturpreis; insgesamt wurde das literarische Werk von Michael Wildenhain mit diversen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. 

 

Im Wintersemester 2015/16 war Michael Wildenhain zum vierten Mal Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Im Berliner Brecht-Haus leitete er seit 2008 verschiedene Romanwerkstätten, aus denen etliche Romanen hervorgegangen sind, u.a. der 2011 bei Rowohlt Berlin erschienene Debütroman von Katerina Poladjan „In einer Nacht, woanders“ und „Nachbarn“ von Madeleine Prahs, veröffentlicht 2014 bei dtv-premium.

Für das Bremer Literaturkontor leitete Wildenhain bereits eine Romanwerkstatt (2010) sowie eine Prosawerkstatt (2012). Hieraus sind u.a. folgende Bücher hervorgegangen: Mechthild Lanfermann: „Wer im trüben fischt“, btb 2012; „Imke Müller-Hellmann:  „Verschwunden in Deutschland, Osburg 2014; Alexa Stein: „Am Ende der Schuld“, Schünemann 2015.  

 

 

Kontakt:

Angelika Sinn, Bremer Literaturkontor

Tel.: 0421-327943 

E-mail: info@literaturkontor-bremen.de 

Michael Wildenhain, Foto: Murat Marijan

Bremer Autorenstipendium 2015

Vergeben vom Senator für Kultur - organisiert vom Literaturkontor

 

Zur Förderung des literarischen Nachwuchses vergibt der Senator für Kultur jährlich zwei Stipendien zu je 2500,- Euro an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die ihren Wohnsitz in Bremen/ Bremerhaven oder dem angrenzenden Umland haben.

Die Stipendien sind zudem mit der Möglichkeit eines jeweils vierwöchigen Arbeitsaufenthalts in einer Künstlerwohnung in Berlin verbunden.

 

In diesem Jahr gehen die Stipendien an die Autorinnen Katharina Mevissen und Gianna Lange

 

Begründung der Jury:

In Katharina Mevissens interessanten und gescheiten Romanprojekt ›Ich kann dich hören‹ durchwirkt das Leitmotiv ›Hören und Taubheit‹ die vorgeführte Lebenswirklichkeit auf verschiedenen Erzählebenen: Vater und Sohn sind beide Musiker; sie lernen allmählich, sich zuzuhören (die Tante kann es schon); der Sohn findet ein Diktiergerät und lauscht dem Tagebuch einer Fremden, das seinen Lebensweg beeinflusst; eine junge taubstumme Frau verzichtet auf eine Operation. Stränge der Erzählung werden geschickt miteinander verknüpft. Es gelingt der Autorin, in präziser und gleichzeitig differenzierter Sprache die Personen zu charakterisieren und die Handlung fortzuschreiben. Was uns darüber hinaus gefiel, ist, dass hier eine deutsche türkischstämmige Familie handelt, leidet, liebt und lernt, ohne dass irgendwelche Migranten-Klischees bemüht würden. Bravo! Wir sind neugierig auf das fertige Produkt.

 

„Jede Prise Rührei gab es hier mit einer Prise Teflon“ -

so erlebt es Oskar bei seinem ersten Besuch in der ungemütlichen Gemeinschaftsküche der studentischen WG. Er trauert um den Tod seiner Mutter und erinnert sich zurück an seine Kindheit und die Trennungsgeschichte seiner Eltern. Mit feiner Ironie, guten Detail-Beobachtungen und dem Gespür für den bitteren Beigeschmack und die melancholischen Untertöne in menschlichen Beziehungen gelingt es hier Gianna Lange den Leser zu berühren und Spannung auf das Roman-Projekt ›Elise‹ zu erzeugen.

 

Katharina Mevissen, geboren 1991, ist im Rheinland bei

Aachen aufgewachsen. Seit 2010 lebt sie in Bremen, wo sie Kulturwissenschaft (BA) studiert hat und inzwischen den MA Transnationale Literaturwissenschaft absolviert. Sie war in zahlreichen Jungautoren-Projekten aktiv, u.a. beim Jungen Literaturhaus Köln, der Theaterwerkstatt und der Kunsthalle Bremen. Sie schreibt vor allem Poesie und Langprosa, derzeit arbeitet sie an der Skript Akademie Berlin an einem Drehbuch, das beim Wettbewerb des Sehsüchte-Filmfestivals 2015 Potsdam prämiert wurde. Als Teil des Bremer Poesie-Kollektivs ›gabrieleschreibtgedichte‹ tritt sie auf öffentlichen Lesungen und Festivals auf, darunter ›zwiesprache lyrik‹ und die ›globale° 2015‹.

 

Gianna Lange, geboren 1988 in Bremen, studierte zunächst Journalistik an der Hochschule Bremen. Nach einem

Auslandssemester in London änderte sie ihren Kurs und befindet sich jetzt im Masterstudium der Transnationalen Literaturwissenschaft an der Uni Bremen. Sie war Autorin für das Onlinemagazin BOM13, veröffentlicht kurze Texte auf ihrem Blog (unheimlichschoen.wordpress.com) und ist Gründungsmitglied des lyrischen Kollektivs ›gabrieleschreibtgedichte‹ (gabrieleschreibtgedichte.wordpress.com).

 

Zur Jury 2015 gehörten Jan Gerstner (Universität Bremen), Ulrike Marie Hille (VHS Bremen / Autorin), Gudrun Liebe-Ewald (Stadtbibliothek Bremen) und Jens-Ulrich Davids (Vorstand Bremer Literaturkontor / Autor).

 

Die Lesung der Stipendiatinnen findet am Donnerstag, 14. Januar 2016, 20 Uhr, im Café Ambiente, Osterdeich 69a, statt. Die Einführung hält Heide Bremicke, Referentin für Literatur beim Senator für Kultur. Jens-Ulrich Davids und Ulrike-Marie Hille moderieren den Abend.

 

Am 27. Januar lesen die beiden Stipendiatinnen mit ihrem Bremer Poesie-Kollektiv ›gabrieleschreibtgedichte‹ in der Lettrétage in Berlin, Mehringdamm 61, 20 Uhr. 

 

Auszüge aus den Manuskripten der Stipendiaten finden Sie hier >>

Katharina Mevissen
Gianna Lange, Foto: Franziska Evers

Janko Marklein erhält das Autorenstipendium 2015 / 2016 des Bremer Literaturkontors in den Künstlerhäusern Worpswede

Das Literaturkontor hat in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Aufenthaltsstipendium für Bremer Autorinnen und Autoren in den Künstlerhäusern Worpswede ausgeschrieben. 

 

Das Stipendium ermöglicht einer Schriftstellerin / einem Schriftsteller eine vierwöchige kostenlose Unterbringung in den Martin-Kausche-Ateliers. Im Anschluss an den Arbeitsaufenthalt wird für den Stipendiaten eine Lesung in Worpswede organisiert. 

 

Nach der Sichtung zahlreicher Bewerbungen hat sich die Jury, bestehend aus Dr. Jens-Ulrich Davids (Vorstand Bremer Literaturkontor) und Tim Voss (Projektleitung / Geschäftsführung Küns-tlerhäuser Worpswede), entschieden, das Stipendium an Janko Marklein zu vergeben. 

 

Begründung der Jury:  

Schon die zugrundeliegende Erzählidee gefiel uns: eine Auseinandersetzung mit Extremen, mit dem extrem ausladenden Intellekt des Protagonisten, der dicht am Pathologischen residiert, und dem extrem menschenfeindlichen Winter in den isländischen Bergen, der auch den Tod bedeuten kann. Die Handlung führt beide zusammen, das kann eine faszinierende Konstellation ergeben. Die Sprache der uns vorliegenden Textprobe ist sicher, zeitgenössisch und klar. Die Jury verspricht sich von diesem Roman ungewöhnliche Ausblicke auf die Bedingungen und Gefährdungen menschlichen Lebens.      

 

Der Autor: 

Janko Marklein wurde 1988 in Bremen geboren. Er studierte Literarisches Schreiben am Deut-schen Literaturinstitut Leipzig und Philosophie an der Universität Leipzig sowie der Freien Universität Berlin. Janko Marklein erhielt den ersten Preis beim open mike 2010 und das Bremer Autorenstipendium 2012 für Auszüge aus seinem in diesem Jahr im Aufbau Verlag erschienenen Roman „Florian Berg ist sterblich“. 

Janko Marklein

Autorenstipendium des Bremer Literaturkontors in den Künstlerhäusern Worpswede 2014/15

Das Literaturkontor hat in diesem Jahr zum ersten Mal für Bremer Autorinnen und Autoren ein Aufenthaltsstipendium in den Künstlerhäusern Worpswede ausgeschrieben. Nach der Sichtung zahlreicher Bewerbungen hat die Jury sich entschieden, das Stipendium an die Schriftstellerin Betty Kolodzy zu vergeben. 

 

Hier die Begründung:

Wir haben uns dafür entschieden, dieses Stipendium an Betty Kolodzy zu vergeben, weil Ihr Schreibprojekt uns nach Abwägung einer Vielzahl sprachlich wie inhaltlich interessanter Entwürfe, schlussendlich am meisten eingeleuchtet hat. Kolodzy hat einen klaren Entwurf für einen Roman vorgelegt, der durch Originalität und Verschmitztheit besticht. Der Manuskriptauszug, der uns vorliegt, bestätigt diesen Eindruck. Die Sprache fließt leicht und gefällig, treffsicher und komisch zugleich, während sich unter der leichten Oberfläche ein klarer Untergrund abzeichnet. Wir waren übereinstimmend der Meinung, dass wir diesen Roman gern weiterlesen würden.  

 

Das Stipendium in den Künstlerhäusern Worpswede beinhaltet eine vierwöchige kostenlose Unterbringung in den Martin-Kausche-Ateliers, in schöner und ruhiger Lage, gegenüber der Worpsweder Mühle.

Im Anschluss an den Arbeitsaufenthalt wird für die Autorin zudem eine Lesung in Worpswede organisiert.