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LiteraTour Nord 2017/2018

Die Lesereise durch den Norden um den „Preis der LiteraTour Nord“ ist ein einmaliges Projekt von norddeutschen Kultureinrichtungen, Buchhandlungen, Universitäten, Hochschulen und der VGH-Stiftung. Gemeinsam laden wir sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, ihre aktuellen Bücher vorzustellen, und vergeben zum Schluss den Preis an einen der Teilnehmer. Begleitend zu den Lesungen bieten die Professorinnen und Professoren, die auch die Lesungen moderieren, dazu reguläre Veranstaltungen an ihren Universitäten und Hochschulen an. Die VGH-Stiftung Hannover fördert die LiteraTour Nord seit 2006. Sie stiftet nicht nur den mit 15.000 Euro dotierten Preis, sondern sichert durch ihre Partnerschaft das Fortbestehen des 1992 gegründeten Literaturprojektes.

 

Die Tour startet immer am Sonntagvormittag in Oldenburg, führt am selben Abend nach Bremen und an den folgenden vier Tagen nach Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover.

 

In dieser Saison lesen:

Michael Roes (22. - 26. Oktober 2017), Carmen Stephan (05. - 09. November 2017), Jochen Schmidt (03. - 07. Dezember 2017), Mariana Leky (07. - 11. Januar 2018), Lukas Bärfuss (21. - 25. Januar 2018) und Jonas Lüscher (28. Januar - 01. Februar 2018).

 

 

Termine in Bremen: 

Michael Roes, Sonntag, 22. Oktober

Carmen Stephan, Sonntag, 05. November

Jochen Schmidt, Sonntag, 03. Dezember

Mariana Leky, Sonntag, 07. Januar

Lukas Bärfuss, Sonntag, 21. Januar

Jonas Lüscher, Sonntag, 28. Januar

 

jeweils um 20 Uhr im Café Ambiente, Osterdeich 69a

Moderation: Prof. Dr. Axel Dunker

 

 

Mehr zur LiteraTour Nord gibt es hier>> 

Autor*innen-Namen und Copyright bei den Einzelbeiträgen.

MICHAEL ROES

›Zeithain‹

 

Michael Roes, geb. 1960 in Rhede, promovierte in Philosophie und lebt heute als Buch- und Theaterautor, Essayist und Filmemacher in Berlin. Er erhielt u.a. den Literaturpreis der Stadt Bremen 1997 und den Alice Salomon Poetik Preis 2006 für sein Gesamtwerk.

 

Als junger Kronprinz leidet Friedrich II. unsäglich unter dem Regime seines Vaters und wendet sich in seiner Not an seinen Freund Hans Hermann von Katte. Er soll ihm helfen, ins Ausland zu fliehen. Katte, ein Offizier des Königs, gerät in einen tiefen Zwiespalt, doch als der Plan auffliegt, ist er es, an dem ein Exempel statuiert wird – und Fritz muss bei seiner Hinrichtung zusehen. Philip Stanhope, ein entfernter Nachfahre, geht an die Orte von Kattes Leben, begegnet der Welt des pietistischen Preußen und erkennt, wie stark deren Werte uns immer noch prägen. „Zeithain“ ist eine große literarische Recherche und Reise in die deutsche Geistesgeschichte.

 

Oldenburg Sonntag, 22. Oktober, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 22. Oktober, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 23. Oktober, 20 Uhr

Buchhandlung Hugendubel, Königstr. 67a

Rostock Dienstag, 24. Oktober, 20 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 25. Oktober, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

ZEITHAIN | ROMAN

Schöffling & Co. | Frankfurt am Main 2017 | 800 S. | 28,00 Euro

Michael Roes, Foto: privat

CARMEN STEPHAN

›It‘s all true‹

 

Carmen Stephan, geb. 1974, war als Journalistin für SZ, FAS und Spiegel Online tätig, lebte längere Zeit in Rio de Janeiro und heute als Autorin in Genf. Für ihren letzten Roman "Mal Aria" erhielt sie den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2012 und den Debütpreis des Buddenbrookhauses 2013.

 

Brasilien 1941: Vier Männer, die Fischer Jerônimo, Mané Preto, Tatá und Jacaré, wollen nicht länger hinnehmen, was falsch ist und machen sich auf den Weg zum Präsidenten nach Rio de Janeiro. Sie fahren für etwas so Einfaches wie Großes: das Recht, am Leben zu sein. Zweitausend Kilometer segeln sie auf ihrer Jangada übers Meer, ohne Karte und Kompass, geführt von den Sternen. Der Hollywood-Regisseur Orson Welles will die kühne Odyssee der vier Helden verfilmen – doch bei den Dreharbeiten fällt Jacaré von Bord und verschwindet im Meer.

 

Oldenburg Sonntag, 05. November, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 05. November, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 06. November, 20 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 07. November, 20 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 08. November, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 09. November, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

IT‘S ALL TRUE | ROMAN

S. Fischer Verlag | Frankfurt am Main 2017 | 112 S. | 16,00 Euro

Carmen Stephan, Foto: Anita Affentranger

JOCHEN SCHMIDT

›Zuckersand‹

 

Jochen Schmidt, geb. 1970 in Berlin, war Mitbegründer der Berliner Lesebühne "Chaussee der Enthusiasten" und als Kolumnist und Übersetzer tätig. Seine mehrfach ausgezeichneten, oft autobiografisch inspirierten Texte bewegen sich zwischen pointierter Komik und existenzieller Melancholie.

 

Karl, zwei Jahre alt, entdeckt die Welt und sein Vater möchte ihm dabei nicht im Wege stehen. Ihre Expeditionen durch die Gegenstandswelt von Wohnung, Straße und Spielplatz lösen beim Vater zahlreiche Erinnerungen und Betrachtungen über die eigene Kindheit aus, deren Dinge er retten und bewahren möchte. Dies ist nicht der einzige Konflikt in seiner innigen Beziehung zu Karls Mutter Klara, die ihm aus der Denkmalschutzbehörde per SMS Anweisungen zu Karls Erziehung schickt. Jochen Schmidts neuer, ebenso komischer wie zutiefst berührender Roman ist eine Wunderkammer der Beobachtungen, Begegnungen und Reflexionen.

 

Oldenburg Sonntag, 03. Dezember, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 03. Dezember, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 04. Dezember, 20 Uhr

Buchhandlung Hugendubel, Königstr. 67a

Rostock Dienstag, 05. Dezember, 20 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 06. Dezember, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 07. Dezember, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

ZUCKERSAND | ROMAN

Verlag C.H.Beck | München 2017 | 206 S. | 18,00 Euro

Jochen Schmidt, Foto: Susanne Schleyer (autorenarchive.de)

MARIANA LEKY

›Was man von hier aus sehen kann‹

 

Mariana Leky, geb. 1973 in Köln, studierte u.a. Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Sie lebt in Berlin und Köln und hat seit 2001 Romane wie „Liebesperlen“ und „Die Herrenausstatterin“ sowie Erzählbände veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

 

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf - unklar ist allerdings, wer. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky und zeichnet das Portrait eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt, doch vor allem ist ihr Roman ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen.

 

Oldenburg Sonntag, 07. Januar, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 07. Januar, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 08. Januar, 20 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 09. Januar, 20 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 10. Januar, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 11. Januar, 20 Uhr

Buchhandlung DECIUS, Marktstraße 51/52

 

WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN | ROMAN

DuMont Buchverlag | Köln 2017 | 320 S. | 20,00 Euro

Mariana Leky, Foto: Franziska Hauser

LUKAS BÄRFUSS

›Hagard‹

 

Lukas Bärfuss, geb. 1971 in Thun/Schweiz, lebt als Dramatiker, Romancier und Essayist in Zürich. Seine preisgekrönten Stücke werden weltweit gespielt, seine Romane wie „Hundert Tage“ und „Koala“ wurden ebenfalls vielfach übersetzt und ausgezeichnet, u.a. mit dem Schweizer Buchpreis 2014 und Nicolas-Born-Preis 2015.

 

Der Geschäftsmann Philip folgt in der Zeit zwischen zwei Terminen aus einem Impuls heraus einer Frau, die er zufällig in der Menge sieht. Aus dem Zeitvertreib wird ein Zwang. Doch warum? Ist er nur ein gelangweilter Schnösel? Oder ein Verrückter? Ein Verbrecher? Flieht er vor etwas? Etwas Bedrohliches, Getriebenes liegt in der Luft, den Sinneswahrnehmungen haftet etwas beunruhigend Surreales an. Und je länger Philip der Unbekannten folgt, desto brüchiger wird die Welt und die aufgerufenen Fragen über unsere Lebenswirklichkeit gewinnen unabweisbare Schärfe.

 

Oldenburg Sonntag, 21. Januar, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 21. Januar, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 22. Januar, 20 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 23. Januar, 20 Uhr

andere buchhandlung, Wismarsche Straße 6/7

Lüneburg Mittwoch, 24. Januar, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 25. Januar, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

HAGARD | ROMAN

Wallstein Verlag | Göttingen 2017 | 174 S. | 19,90 Euro

Lukas Bärfuss, Foto: Frederic Meyer

JONAS LÜSCHER

›Kraft‹

 

Jonas Lüscher, geb. 1976 in Zürich, studierte Philosophie und arbeitete an der LMU München sowie als Visiting Researcher an der Stanford University. Heute lebt er in München. Seine Novelle "Frühling der Barbaren" wurde 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert und u.a. mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet.

 

Rhetorikprofessor Richard Kraft, unglücklich verheiratet und finanziell gebeutelt, sieht einen Ausweg aus seiner Misere. Sein alter Weggefährte István von der Stanford University lädt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein. Für den Vortrag mit der besten Antwort ist eine Million Dollar ausgelobt, womit Kraft sich von seiner anspruchsvollen Frau endlich freikaufen könnte. Komisch, furios und böse erzählt Jonas Lüscher von einem Mann vor den Trümmern seines Lebens und von einer zu jedem Tabubruch bereiten Machtelite, die scheinbar nichts aufhalten kann.

 

Oldenburg Sonntag, 28. Januar, 11 Uhr

Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13

Bremen Sonntag, 28. Januar, 20 Uhr

Literaturcafé Ambiente, Osterdeich 69a

Lübeck Montag, 29. Januar, 20 Uhr

Buddenbrookhaus, Mengstr. 4

Rostock Dienstag, 30. Januar, 20 Uhr

Literaturhaus Rostock, Doberaner Straße 21

Lüneburg Mittwoch, 31. Januar, 19.30 Uhr

Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a

Hannover Donnerstag, 01. Februar, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2

 

KRAFT | ROMAN

Verlag C.H.Beck | München 2017 | 237 S. | 19,95 Euro

Jonas Lüscher, Foto: Ekko von Schwichow

Tilman Rammstedt erhält den Preis der LiteraTour Nord 2017

Der in Berlin lebende freie Schriftsteller und Musiker Tilman Rammstedt erhält den von der VGH-Stiftung ausgelobten und mit 15.000 Euro dotierten Preis der LiteraTour Nord. Mit dieser Entscheidung würdigen Jury und Stifterin den Autor für sein bisheriges Werk, insbesondere für seinen 2016 im Carl Hanser Verlag zunächst als Netz-Abonnement, dann als Buch erschienenen Roman ›Morgen mehr‹. Mit Tilman Rammstedt wird ein Autor ausgezeichnet, der als Grenzgänger zwischen ernsten und unterhaltenden Genres eine Spielformation ganz eigenen Zuschnitts erfunden hat, die ihn als meisterlichen Erzähler ausweist.

 

In der Jury-Begründung heißt es: ›Tilman Rammstedts Roman ›Morgen mehr‹ ist zutiefst komisch und bewegend schön. Seine Figuren sind als slapstickhafte Typen angelegt und entwickeln gleichwohl Tiefe, die ihre Leser anzurühren vermag. Der Autor führt bekannte Sujets zu neuer Wahrheit, die überraschende Einsichten ermöglicht. Seine Prosa ist schlank und elegant, stets auf den Punkt erzählt. Sein Timing überzeugt dabei ebenso wie seine Textökonomie, seine Menschlichkeit ebenso wie sein Humor.‹

 

Tilman Rammstedt wird den Preis am Donnerstag, dem 04. Mai 2017, in Hannover von Friedrich v. Lenthe, Vorsitzender des Vorstandes der VGH-Stiftung, entgegennehmen. Die öffentliche Preisverleihung findet in den Räumen der VGH Versicherungen, Warmbüchenkamp 8, statt. Beginn ist 19 Uhr. Die Laudatio hält der u.a. mit dem Alfred Kerr Preis ausgezeichnete freie Literaturkritiker, Journalist und Autor Jörg Magenau. Der Preisträger wird einige kurze Prosatexte lesen. 

 

Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren. Er studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Edinburgh, Tübingen und Berlin. Sein Debütband mit Erzählungen ›Erledigungen vor der Feier‹ erschien 2003. Es folgten die Romane ›Wir bleiben in der Nähe‹ (2005), ›Der Kaiser von China‹ (2008) und ›Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters‹ (2012). Mit den Schriftstellern Michael Ebmeyer und Florian Werner und dem Songschreiber Bruno Franceschini bildet Tilman Rammstedt die Gruppe Fön. Gemeinsam veröffentlichten sie 2004 unter dem Sammel-Pseudonym K. L. McCoy den Abenteuerroman Mein Leben als Fön. Tilman Rammstedt wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis.

 

Die LiteraTour Nord ist eine Lese-Tournee mit Wettbewerbscharakter durch die Städte Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover. Partnerin des Projekts ist die VGH-Stiftung. Die Jury besteht aus den veranstaltenden Literatureinrichtungen und Buchhandlungen, den Moderatorinnen und Moderatoren sowie der VGH-Stiftung. Zudem hat das Publikum die Möglichkeit zur Stimmabgabe. Der Preis der LiteraTour Nord wird seit 1993 vergeben. Bisher erhielten ihn Bernd Eilert, W.G. Sebald, Wilhelm Genazino, Anne Duden, Robert Gernhardt, Christoph Hein, Emine Sevgi Özdamar, Dirk von Petersdorff, Josef Haslinger, Bodo Kirchhoff, Liane Dirks, Hartmut Lange, Terézia Mora, Karl Heinz Ott, Thomas Hürlimann, Katja Lange-Müller, Jenny Erpenbeck, Matthias Politycki, Iris Hanika, Gregor Sander, Marica Bodrožić, Ralph Dutli, Michael Köhlmeier und Ulrich Schacht.

 

Autorenkontakt und Foto: Carl Hanser Verlag, Lucia Stanzel,

Tel: +49 (0)89 99830-429, Vilshofener Str.10, 81679 München, lucia.stanzel@hanser.de

 

Mehr zur LiteraTour Nord: www.literatournord.de

Tilman Rammstedt, Foto: Peter-Andreas Hassiepen